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Information zu unserem Haus in Esparron finden sie im Block rechts. Hier gibt es Kurzberichte von der Gegend und von Reisen im Süden Frankreichs. Vour trouvez tous les renseignements de notre maison à Esparron à coté. Les petits articles sont de la région et, je m'excuse, la pluspart en allmand. Mais il existe la posssibilité de traduction automatique et oui, je sais. Epouvantable et il faut absolument que google travaille sur ce thème. You find all the necessary information on our home in Esparron on the right side. The little articles are about the region and travels in the south of France. And yes, they are mostly in German. However, there is a machine translation available and yes, I know. Terrible, to be polite. Google really needs to get its act straight here. Agreed. Thank you.

Artikel-Schlagworte: „Lavendel“

Was lesen wir? – Dichter der Provence

Es ist eine unglückselig vereinfachte Vorstellung zu glauben, dass es im Urlaub egal sei, was man so als Literatur mit sich nehme. Ich musste es am eigenen Leib erfahren, als ich eines Tages das Buch zuklappte

und mich fragte, was um alles in der Welt mich dazu gebracht hatte, die Probleme einer Leichenbeschauerin aus Süd-Chicago mit an den See von Esparron zu bringen. Dort – of all places – gehören sie nun wirklich nicht hin, Alex Delaware, Miss Scarpetti, Hernry Bosch und wie sie alle heißen. An anderer Stelle gerne, aber hier am See? Weg damit. Might as well get lost.

Marius: Marcel Pagnol: Bücher

ISBN: 2266000748
ISBN-13: 9782266000741

Wer prägt die Worte der Provence? Es gibt drei bedeutende Namen. Marcel Pagnol für die Seeprovence um Marseille und Aubagne, Frédéric Mistral für die Windprovence im Rhonedelta und die Camargue , Jean Giono für die Lavendelprovence auf dem Weg in die Berge. Das ist also unsere Gegend um den See von Esparron.

Jean der Träumer.: Jean Giono: Bücher

ISBN: 344272287X
ISBN-13: 9783442722877

Eigentlich sollte in allen Häusern je ein Exemplar dieser Bücher vorhanden sein, aber wie es so geht. Hin und wieder fehlt eins, manchmal sind alle weg.

Ulrich Wickert kann ich empfehlen, der Blick von Außen, dem wir am ehesten folgen können. Der Blick des Deutschen auf Frankreich, lesenswert. Und dann natürlich an erster Stelle Klaus Harpprecht, ein Glücksfall, weil seine Sprachbegabung mit der Sprachverliebtheit der Franzosen so überaus glücklich harmoniert. Ein Muss also. Nach seiner Thomas Mann Biographie war es ein wenig unklar, ob er sich seinem Thema Frankreich wieder zuwenden würde. Wir haben alle Glück gehabt. Sehr lesenswert, nie gedankenlos. Leider gibt es im Bereich der Provence-Literatur auch jede Menge Müll, so dass wir uns zunächst an diese wenigen Titel halten.

 

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Lavendel – Destillation

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Früher hat man Lavendel in kleinen Mengen auch in diesen fahrbaren Destillierapparaten verarbeitet. Jedenfalls ist es uns so erzählt worden. Es scheint nicht sehr wahrscheinlich,denn auch früher sind ja große Mengen an Lavendel angefallen. Hierbei dürfte es sich eher um eine Apparatur zur Herstellung von Salben und Wässerchen handeln. Sie steht übrigens vor der Occitane Fertigung in Manosque im Gewerbegebiet St. Josef (aus Esparron kommend direkt hinter der Durancebrücke abzweigen).

Lavendelfotos

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Lavendelfelder fehlen in keinem, wirklich in keinem Sehnsuchtskalender. Aber wenn man sie dann selbst einmal sieht und mitten drin steht, merkt man erst, wie wenig so ein Bild wiedergibt.
Die Felder haben übrigens auch im abgeernteten Zustand oder mitten im Winter ihre Faszination, die wohl etwas mit ihrer zutage liegenden Geometrie zu tun hat.

Lavendelfarben

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Man mag das für übertrieben halten und vielleicht war es ja auch Zufall, dass dieses Moto mit den lavendelfarbigen Felgen am Straßenrand stand, um sich fotografieren zu lassen. Ein Foto muss allerdings sein. Kleiner Tipp, wenn sie allein sind und niemand da, um sie zu fotografieren. Auslöseverzögerung an der Kamera auf 10 Sekunden einstellen, die Kamera auf das Autodach stellen, ihren Partner vor dem Feld ausrichten, auslösen und dann sprinten. Sprinten und lächeln, lächeln. Ganz entspannt.

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Lavendel – Lavandin II

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72px-Lavandula Latifolia77px-Lavandula AngustifoliaLavendel (rechts) ist die Originalpflanze. Sie wächst ab ca. 800m über dem Meeresspiegel, ihr Öl ist das intensivste und sie wird von der Parfumindustrie um Grasse gesucht.

Lavandin (links) ist die Hybridpflanze, die man um den See von Esparron findet. Sie ist ergiebiger, allerdings ist das Öl nicht so intensiv.

Hoffentlich habe ich jetzt die Bilder nicht vertauscht. Die meisten Informationen gibt es im französischen Wiki.

Sonnenuntergang mit 200kV auf dem Plateau de Valensole

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6. Juli 2008
Durch Esparron fahren, am Schloss vorbei, hoch zum Friedhof und ein paar Kilometer und Kurven weiter ist man auf dem Plateau de Valensole. Hier entfaltet sich der Himmel noch stärker als anderswo. Er wird mir auch in den Fotos immer wichtiger. Über die Jahre sind Landschaft, Häuser und Bäume immer mehr an den unteren Rand gedrängt worden und schon tauchen hin und wieder Bilder auf, auf denen nur noch der wolkenlose, blaue Himmel über Esparron zu sehen ist, aber die sind für den Betrachter nicht gerade spannend.

Jedenfalls nicht so, wie es 200kV erwarten lassen. Damit hat es seine Bewandnis, die ich noch erklären werde.

Lavendelzeit

Jetzt ist Lavendelzeit. Ab Juni blüht er, ab Mitte Juli wird geerntet und Ende August ist alles vorbei. Die Bilder können das Erlebnis, in einem Lavendelfeld zu stehen, nicht annähernd wiedergeben.

Erstens sind sie geruchlos und das Gefühl, in Omas Parfum-Laden zu stehen und von einer riesigen Lavendelwolke umhüllt zu sein, will sich nicht einstellen, wenn durch die Wohnung noch die Reste des Fischs von gestern wabern und zweitens hört man nichts.

Das Summen der Bienen und der immer vorhandene Gesang der Zikaden lassen sich visuell nicht einfangen. (Gut, manchmal kann einem der Zikadengesang so auf die Nerven gehen, dass man sich fragt, warum man die Schrotflinte zuhause vergessen hat, aber das ist zum Glück nicht die Regel.)
Dazu kommt das überwältigende Raumgefühl des Hochplateaus, dieser Mesa von Valensol. Wenn man von Esparron zum Markt nach Riez über das Plateau fährt und Allemagne einmal links liegen läßt, meint man wirklich, dem Himmel näher zu sein und wenn man darauf achtet, kann sich das Gefühl von Freiheit einstellen.

Und weil das alles in der Kombination ein so überwältigendes Erlebnis ist, das man  nur an dieser Stelle haben kann, kommen die Leute von weit her. Man muss ein wenig langsamer fahren, wenn ein Bus mit japanischen Touristen über das Plateau von Valensol Richtung Riez das Tempo vorgibt. Aber wir haben ja Zeit. Wir bringen sie mit.

Lavandin – Lavendel I

Wir hätten nach den ersten Besuchen in Esparron gerne ein paar Lavendelpflanzen mit nach Hause genommen, um sie im Garten anzupflanzen, quasi als Erinnerung. Na ja, wir ist vielleicht übertrieben, aber SIE. Das macht ja alles SIE, dafür ist schließlich SIE zuständig, um einmal mit Hanns Dieter Hüsch zu sprechen. (Schade, dass er nicht mehr unter uns weilt.)
Als erstes haben wir uns Pflanzen zuhause Diesen Beitrag weiterlesen »

Lavendel im April

Für den unbedarften das heißt in der Regel nicht investierte Zuschauer, strahlen Felder fast das ganze Jahr über eine gediegene Langeweile aus, die sich erst kurz vor der Erntezeit kurzzeitig auflöst. Nicht so bei Lavendel.

Ein Lavendelfeld ist das ganze Jahr über eine Augenweide. Es ordnet die Natur in einer strengen Geometrie, die dem Auge gefällt, egal welche Jahreszeit gerade ist. Und wenn sie morgens den Frost auf den Lavendelreihen das Sonnenlicht reflektieren sehen, wissen sie was ich meine.