Artikel-Schlagworte: „Esparron“
Was lesen wir? – Dichter der Provence
Es ist eine unglückselig vereinfachte Vorstellung zu glauben, dass es im Urlaub egal sei, was man so als Literatur mit sich nehme. Ich musste es am eigenen Leib erfahren, als ich eines Tages das Buch zuklappte
|
ISBN: 3492228089 |
und mich fragte, was um alles in der Welt mich dazu gebracht hatte, die Probleme einer Leichenbeschauerin aus Süd-Chicago mit an den See von Esparron zu bringen. Dort – of all places – gehören sie nun wirklich nicht hin, Alex Delaware, Miss Scarpetti, Hernry Bosch und wie sie alle heißen. An anderer Stelle gerne, aber hier am See? Weg damit. Might as well get lost.
|
ISBN: 2266000748 |
Wer prägt die Worte der Provence? Es gibt drei bedeutende Namen. Marcel Pagnol für die Seeprovence um Marseille und Aubagne, Frédéric Mistral für die Windprovence im Rhonedelta und die Camargue , Jean Giono für die Lavendelprovence auf dem Weg in die Berge. Das ist also unsere Gegend um den See von Esparron.
|
ISBN: 344272287X |
Eigentlich sollte in allen Häusern je ein Exemplar dieser Bücher vorhanden sein, aber wie es so geht. Hin und wieder fehlt eins, manchmal sind alle weg.
Ulrich Wickert kann ich empfehlen, der Blick von Außen, dem wir am ehesten folgen können. Der Blick des Deutschen auf Frankreich, lesenswert. Und dann natürlich an erster Stelle Klaus Harpprecht, ein Glücksfall, weil seine Sprachbegabung mit der Sprachverliebtheit der Franzosen so überaus glücklich harmoniert. Ein Muss also. Nach seiner Thomas Mann Biographie war es ein wenig unklar, ob er sich seinem Thema Frankreich wieder zuwenden würde. Wir haben alle Glück gehabt. Sehr lesenswert, nie gedankenlos. Leider gibt es im Bereich der Provence-Literatur auch jede Menge Müll, so dass wir uns zunächst an diese wenigen Titel halten.
Esparron – noch ohne Hafen
Was ist hier wo? Wo führt zum Beispiel diese Straße im Vordergrund hin und was ist mit den Häusern links? Es wäre schön, wenn uns hier mal jemand helfen könnte.
Esparron ehedem
Wir wissen zwar, dass der See nicht schon immer da war und mit seinem türkisfarbenen Wasser lockt, aber wie es früher ausgesehen haben könnte, ist sehr schwer vorzustellen. 
Dabei kann dieses Foto helfen, das den Ort irgendwann vor 1967 zeigt. Es scheint das meiste abgeholzt zu sein, das Wasser kann kommen. Was für ein Glück.
Tja, sie haben den See, sagte mir mal der Bürgermeister von Allemagne. Wir haben das schönere Schloss, aber der See macht mehr her. Eh, bien. C’est la vie.
Parkraum Bewirtschaftung in Esparron
Es war eigentlich nicht so gedacht, dass die Schranke zum Parkplatz am See manuell bedient werden sollte,aber so ist es gekommen.
Seit ein paar Jahren wird der ruhende Verkehr in Esparron – einem Dorf mit 350 Einwohnern und keiner Ampel – im Juli und August einem strengen Reglement unterworfen. Vor dem Dorf gibt es zwar Parkplätze, die kostenlos sind, aber sie werden wenig genutzt, da jeder am liebsten bis ans Wasser fährt. Da die Besucher aus Aix oder Marseille (Barbaren des Südens) genauso wie die aus der Pariser Gegend oder Belgien, Deutschland und Holland (Barbaren des Nordens) lockere Parksitten gewohnt sind, führte das dazu, dass im Notfall kein Krankenwagen mehr durchkam. Es musste also etwas getan werden und so wird der Parkraum jetzt bewirtschaftet.
![]() |
![]() |
![]() |
Esparron macht das ganz vorbildlich. An der Kasse Diesen Beitrag weiterlesen »
Esparron Pont sublime – Die abgesoffene brücke

Als das Haus gebaut wurde, kam eines Tages der Elektriker, Jean-Paul Despieds aus Saint Martin de Brômes, und brachte diese Postkarte mit, etwas wirklich besonderes.
Man sieht hier die alte Brücke über den Verdon und direkt darüber den Hang, an dem das Haus steht. Die Brücke ist die Verlängerung des Weges Les Tulières, der hinter dem Schloss abzweigt, am Campingplatz Le Soleil vorbei führt und dann am See endet. Früher führte hier die alte Strasse am Verdon entlang nach Gréoux. Das war bis 1967 so, als die EDF den See flutete und die neue Straße baute.
Die Brücke soll übrigens noch ganz gut in Schuss sein. Die Tochter von Annie war dieses Jahr an der Stelle tauchen und berichtete, man könne sie weiter verwenden, wenn der See einmal trocken sei. Ein Foto wäre jetzt schön. 
Esparron Baguette
Esparron hat Glück. Es mag ihnen ja als selbstverständlich erscheinen, dass es morgens frisches Brot gibt, es ist aber beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr in einem kleinen Dorf. Für uns hier ist das lebenswichtig, sagte mir einmal ein Einheimischer, ohne Baguette sterben wir.
|
|
In Esparron sorgt das Team vom Le Fournil (gespr. furnie) für frisches Brot. Die kleinen Flöten – flûtes – (flüte) heißen baguette, die großen
Kinder willkommen – Baden in Esparron

Gut. Das Schwimmbad von Esparron ist hier etwas zu kurz gekommen, aber links kann man es noch erahnen. Im Juli und August wird es von einem Bademeister beaufsichtigt. Überwiegend ist wird es von Familien mit kleinen Kindern genutzt, deren es in Frankreich viel mehr gibt, als in Deutschland. Das ist langsam richtig auffällig und in jedem Supermarkt zu beobachten. – Direkt nebenan ist übrigens der Bootsverleih.

Couleurs de Provence – Gelb
Sonnenblumen bewegen ihre Blüten mit der Sonne. Nur wie? Drehen sie sich der Sonne zu oder von der Sonne weg? Und ist das überall gleich oder je nach Klima verschieden? Gibt es regionale Eigenheiten? Religieuse? Ist die provenzalische Sonnenblumenblüte der Sonne eher zugetan als die südwestfälische? Tja, wenn man das wüsste.
Angeln im See von Esparron
Der See ist ein Anglerparadies, sagen die Angler
Barsch, Zander brochet, carpe, sandre, ablette, gardon und wie die Knaben alle heißen. Entweder vom Boot oder vom Ufer aus im See oder "fly fishing" in den umliegenden Flüssen.
Im Tabac bei M. Perrin gibt es alles, was man zum Angeln braucht. Also in der Hauptsache Köder, Würmer und die Angelerlaubnis. Das notwendige Bier gibt es nebenan in der kleinen Superette.
Angelscheine braucht man in Frankreich nicht. Wozu hat man schließlich die Revolution von 1798 gehabt?
Wohl zu recht geht man davon aus, Diesen Beitrag weiterlesen »
Wandern in der Provence um den See von Esparron
Gemeint ist hier eigentlich das Wandergebiet in der Gegend um den See von Esparron, ein Wanderparadies und manche der sentiers oder randonnées (Wanderwege) gehören mit zum Besten, was einem unter die Schuhe kommen kann, schreibt ein Kenner der hiesigen Verhältnisse. Besonders beliebt sind Wanderungen entlang der Seen Flüsse, zumal man sich dort gut abkühlen kann. Manche Wanderungen sind schwierig und nur mit Taschenlampe zu bewältigen, auf anderen muss man die Vierbeiner zu Hause lassen, es sei denn sie passen in einen Rucksack und lassen sich anstandslos eine Leiter hoch tragen. In diesem Blog sind einige Wanderungen unter dem Stichwort "Wanderungen" beschrieben. Wenn sie eigene Erfahrungen gemacht haben, lassen Sie es mich bitte wissen.
Lavendel – Destillation

Früher hat man Lavendel in kleinen Mengen auch in diesen fahrbaren Destillierapparaten verarbeitet. Jedenfalls ist es uns so erzählt worden. Es scheint nicht sehr wahrscheinlich,denn auch früher sind ja große Mengen an Lavendel angefallen. Hierbei dürfte es sich eher um eine Apparatur zur Herstellung von Salben und Wässerchen handeln. Sie steht übrigens vor der Occitane Fertigung in Manosque im Gewerbegebiet St. Josef (aus Esparron kommend direkt hinter der Durancebrücke abzweigen).
Esparrons Mittelalter

Monsieur Caviaque hat sich dem Mittelalter verschrieben. Seit Jahren veranstaltet er in den Sommermonaten kleine Ausstellungen im salle polivalente, dem gut genutzten Mehrzwecksaal des Ortes, von mir auch gerne als Palace de la Culture bezeichnet.
Besonders haben es ihm die Templer angetan, deren Spuren man hier in der Gegend überall findet.
Die Farben des Mittelalters, erklärt er mir, waren symbolische Farben. Die Leute konnten nicht lesen und so transportierten die Farben Botschaften, religiöse und allgemeine.
![]() |
![]() |
Verdonwasser
Yup, gut für die Füße, wie man am See von Esparron beobachten kann.
Wasser – endlich
Es war nicht so einfach für ihn, sich an das Boot zu gewöhnen und dass er jetzt nicht mal einfach hineinspringen kann erscheint ihm vermutlich als unangemessene Härte. Aber was nicht geht geht nicht. Beim letzten Mal hat er nämlich geglaubt,. ..
Plateau de Valensole

Esparron liegt am Rand des Plareaus von Valensole, das sich in dürren Stichworten so beschreiben lässt: 800qkm, Mesa, Lavendel, Lavendel, Hartweizen, Wein, Trüffel, Riez, Valensole, Esparron, Moustier, Puimoisson, Jurs, Verdon und im ganzen Jahr unbeschreiblich schön.
Soleil couchant – Untergehende Sonne

Dass es mir der Himmel von Esparron angtan hat, wissen sie. Mit dem Sonnenuntergang kündigt sich das Spektakulärste an, was die Provence zu bieten hat. Die klare Luft, die relative Dunkelheit abseits der großen Städte produzieren einen einmaligen Nachthimmel. Nicht umsonst liegt in der Nähe Saint-Michel-Obervatoire, wo gleich an mehreren Obsersatorien der Himmel beobachtet wird. Der Mond kann hier so hell scheinen, dass er Schatten wirft, die sich mit Sonnenschatten messen können. Gut, das ist leicht übertrieben, aber trotzdem ein Erlebnis.
Lavendel – Lavandin II


Lavendel (rechts) ist die Originalpflanze. Sie wächst ab ca. 800m über dem Meeresspiegel, ihr Öl ist das intensivste und sie wird von der Parfumindustrie um Grasse gesucht.
Lavandin (links) ist die Hybridpflanze, die man um den See von Esparron findet. Sie ist ergiebiger, allerdings ist das Öl nicht so intensiv.
Hoffentlich habe ich jetzt die Bilder nicht vertauscht. Die meisten Informationen gibt es im französischen Wiki.
Sonnenuntergang mit 200kV auf dem Plateau de Valensole

6. Juli 2008
Durch Esparron fahren, am Schloss vorbei, hoch zum Friedhof und ein paar Kilometer und Kurven weiter ist man auf dem Plateau de Valensole. Hier entfaltet sich der Himmel noch stärker als anderswo. Er wird mir auch in den Fotos immer wichtiger. Über die Jahre sind Landschaft, Häuser und Bäume immer mehr an den unteren Rand gedrängt worden und schon tauchen hin und wieder Bilder auf, auf denen nur noch der wolkenlose, blaue Himmel über Esparron zu sehen ist, aber die sind für den Betrachter nicht gerade spannend.
Jedenfalls nicht so, wie es 200kV erwarten lassen. Damit hat es seine Bewandnis, die ich noch erklären werde.
Was lesen wir? – Zeitungen – Journaux
Vorab ein Zitat von einer Deutschlandseite für Frankreich-Urlauber:
Kein anderes Land der Erde, nicht einmal die USA, nehmen in der französischen Presse soviel Platz und Themen ein, wie der Nachbar Deutschland. Jede namhafte französische Tages- oder Wochenzeitung leistet sich „Deutschlandexperten“. In Deutschland, besonders in Berlin, tummeln sich mehr als 200 französische freie und feste Presse- und TV-Mitarbeiter. Besonders auf den Seiten „Politik“, „Wirtschaft“ und „Europa“ vergeht kein Tag, an dem die französische Presse nicht über Ereignisse in Deutschland oder über deutsch-französische und europäische Zusammenhänge berichtet.
Dies will bedacht sein. Ja, doch.
Esparron liegt genau auf der Grenze der Departements 04 (das ist Esparron und angrenzende Gebiete um Digne) und 13 (das ist Esparron und angrenzende Gebiete um Marseille, Nizza und Aix) und ich komme gerade von einer fünf-wöchigen Reise durch diese Heimatdepartements zurück. Da ich zwanghafter Zeitungsleser bin (kein Frühstück ohne Zeitung – auch wenn sie von gestern ist), kann ich auch unterwegs nicht darauf verzichten und lese also die jeweiligen Marktführer. In diesem Fall waren es La Provence, Nice-Matin, La Marseillaise und andere. In den fünf Wochen kam Deutschland nicht ein einziges Mal vor.
Was für ein glückliches Land, von dem man nichts hört. Das war ja nicht immer so und wir vermerken das dankbar.
In Esparron lesen wir jedenfalls La Provence und zwar in der Ausführung Alpes. Vorsicht, die Marseiller Ausführung erscheint ohne Zusatz. Die Ausgaben unterscheiden sich durch die Regionalteile, die die eigentliche Zeitung ausmachen. Für das Wetter, Frankreich und die Welt gibt es jeweils eine Seite und uns kommt das nicht zuviel vor.
Monsieur Perrin (links) im Tabac des Dorfes führt auch deutsche Zeitungen, die meist mit einem Tag Verspätung eintreffen. Besonders hat es ihm das Bild-Mädchen auf dem unteren Teil der ersten Seite angetan, deren Brüste fester Bestandteil der Bildzeitungskultur sind. Im Redaktionsjargon sollen sie übrigens Brandblasen heissen, ist das abwegig?
Monsieur ist inzwischen Experte und bedauert, dass die französischen Zeitungen nichts dergleichen aufweisen können.
- Ihr habt ja Carla.
Ich meine das gar nicht herablassend.
- Und wir haben Angela, irgendwie muss ja ein Ausgleich geschaffen werden.
- Da haben sie auch wieder Recht.
- Außerdem habt ihr einen viel umfangreicheren Kleinanzeigenteil mit eindeutig eindeutigen Annoncen. Da können wir nicht mithalten.
- Mais oui. Aber La Bild Saitung…c’est mieux quand-même.
Zu bedenken ist auch, was mir ein aktiver Zeitungsmacher sagte. Es gebe für ihn im Urlaub nichts Schöneres, als ganz ohne Nachrichten, Zeitung, Fernsehen etc. zu sein. Er merke erst dann, wie schön diese Welt doch sein könne. Recht hat er.
- Was lesen wir also?
- Genau.
Eine letzte Warnung – Un dernier avertissement
Vous êtes actuellement en infraction. Ce papillon constitue un premier et dernier avertissement – Sie verletzen die Verkehrsregelung. Dieser Zettel bedeutet eine erste und letzte Warnung.
Ich habe den Zettel mit dieser kostenlosen Verwarnung, den mir die Polizei vor einiger Zeit in Manosque unter die Scheibenwischer klemmte, sorgfältig aufbewahrt und später in einem kleinen Bild verarbeitet, das den Text zum Titel hat. Un premier et dernier avertissement heißt es , eine erste und letzte Warnung.
Das Bild hängt mir am Schreibtisch gegenüber und erinnert mich stumm daran, das die Südfranzosen vielleicht doch die Erfinder der Höflichkeit sein könnten, wie es ja auch bei Asterix so treffend beschrieben wird.
Weit weniger höflich und eher kurz angebunden wird allerdings hier mit den Elstern verfahren, die kurzerhand als erste und letzte Warnung an den Füßen in die Bäume gehängt wurden. Die Familie aus Hammelburg, die auf einer Wanderung um Esparron auf diesen Fund stieß und mir das Foto schickte, war jedenfalls von der Maßnahme schwer beeindruckt, wenn auch nicht völlig überzeugt, dass hierdurch die Vögel von ihrem frevelhaften Tun abgeschreckt würden.
Andererseits ist es natürlich schade um die schönen Vögel, oder sind Elstern nicht essbar? Die Vögel, die man manchmal in Italien auf dem Markt kaufen kann, sehen jedenfalls anders aus.
Couleurs de Provence I
Von Künstlern wurden zu allen Zeiten die besonderen Farben der Provence geschätzt. Vincent van Gogh war vor über 100 Jahren mit dem Zug von Paris aufgebrochen und eigentlich auf dem Weg nach Japan, als er des Lichtes und unzureichender Mittel wegen in der Provence hängen blieb. So hat er es jedenfalls seinem Bruder Theo berichtet. Zunächst war er in Arles, später in St. Rémy.
Die Besonderheit provenzalischen Lichts hängt sicherlich mit der geringen Luftfeuchtigkeit zusammen. Viel häufiger als bei uns hat man hier Tage, in denen die klare Luft scharf umrissene Schatten zulässt, wie man sie im Norden nur an manchen klirrend kalten Wintertagen kennt. Die Schatten wiederum ergeben ein sehr kontrastreiches Bild, Farben wirken intensiver, Entfernungen verkürzen sich, kurz, man schaut mit dem Auge des Adlers. Es sind aber auch die Farben der Landschaft selbst, die uns faszinieren.
Van Gogh – dachte ich mir – hat eben immer eine Vorliebe für Gelb gehabt. Kein Wunder, denn er kam ja aus dieser düsteren flämischen Ecke und seine Kartoffelbilder sind ja auch entsprechend erdig geraten.
Erst in der Provence hat sich seine Palette, d.h. die verwendeten Farben, aufgehellt und besonders schön kann man das nicht weit hinter der deutsch-holländischen Grenze im Museum Kröller-Möller sehen, wo die schönsten Bilder van Goghs hängen und man auch das Nachtcafé im Original – wenn auch hinter Glas – sehen kann.
Die Sonnenblumen, wo er das Kadmiumgelb direkt aus der Tube auf die Leinwand gebracht hat, das maison jaune, sein gelbes Haus und das schon erwähnte Café de Nuit in Arles, all dies deutet auf die Vorliebe für Gelb hin und so hat es mich auch nicht verwundert, dass er gelbe Baumstämme gemalt hat.
Dass Baumstämme wirklich gelb sein könnten, habe ich erst in Esparron gelernt, denn hier kann man sie im Winter und Herbst sehen. Es wird irgendein Pilz sein, der dafür verantwortlich ist, aber die Bäume um die kleine Holzbrücke auf dem Weg nach St-Martin-de-Bromes, der Nachbargemeinde Esparrons, sind tatsächlich so knatschgelb, wie ich sie auf diesem Bild festgehalten habe.
Es gibt auch blaue Baumstämme und das hat mir vor ein paar Tagen Monsieur Arène mit seiner kupfernen Vitriolspritze in Esparron beigebracht. Eine toller Effekt, den man bei uns viel zu selten sieht.
Übrigens hat die Arlesienne, bis zu ihrem Tod vor einigen Jahren die älteste Frau der Welt, van Gogh in Arles noch selbst bedient und in einem Gespräch mit La Provence berichtet, er sei ein rechter Stinkstiefel gewesen. So schwierig im Umgang, dass nur ihr Vater ihn hätte bedienen können, wenn er in den Laden kam, um Leinwand und Farbe zu kaufen. Vermutlich kam er am späten Nachmittag nach seinen Malsitzungen und noch voll des grünen Absinths, der im später den Rest geben sollte und den man manchmal durch das kräftige Gelb schimmern sehen kann.
Pfingsten in Esparron
Susanne Buck im Juni 2008:
Eine CD mit schönen Bildern für Ihren Internetblog ist auf dem Weg zu Ihnen. (Weitere Fotos von Susanne Buck in der Galerie). Zu sehen sind Impressionen der Flora und Fauna rund ums Haus und in der näheren Umgebung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Botanischer Rundwanderweg in Esparron
Wie soll man diesen Weg einordnen?
Manchmal hat man in dieser Gegend um den See von Esparron ja den Eindruck, durch einen von Mönchen angelegten Kräutergarten zu gehen. Direkt ums Haus wächst schon genug, um ein schönes bouquet garni zu füllen, für das gerade noch erlegte Wilschwein.
Der botanische Rundgang, der in den neunziger Jahren angelegt wurde, führt an den Wäldern und Hügeln entlang und kehrt dann in den Ort zurück, Wie so oft, war auch hier keineswegs die ordnende Hand des Touristenbüros die treibende Kraft, sondern eine Frau, die ihrer Liebe zu den Pflanzen der Gegend so Ausdruck verliehen hat. Der Weg Diesen Beitrag weiterlesen »
Als Hund in Esparron. Das wär’s

Hund sein in Esparron. Das wär’s.
Hunde lieben den Ort. Da ist zunächst natürlich der See, eine ideale Badestelle. Dann jede Menge Auslauf und nicht zuletzt das Brot.
Baguettes, insbesondere wenn etwa zwei Tage alt und inzwischen schon steinhart geworden, kommen bei Hunden prima an. Wann gibt es soetwas schonmal zuhause? Diesen Beitrag weiterlesen »
OT – Office de Tourisme
Nicht nur in Esparron, sondern in der gesamten Provence hat jedes Dorf, das auf sich hält, ein Touristenbüro. Hier erhält man Wegbeschreibungen, Kartenmaterial, Veranstaltungshinweise etc.
Mit der Erkenntnis, dass es sich bei Englisch nicht um eine Fremdsprache, sondern unsere europäische Muttersprache handelt, ist es Frankreich noch nicht so gut bestellt, meist kommt man aber zurecht. Manchmal spricht man Deutsch, auch eine schöne Regionalsprache.
Regional übergreifende Informationen in Deutsch erhält man in den ausländischen Vertretungen des französischen Fremdenverkehrsamtes.
Maison de la France
D-60325 Frankfurt/M.
Westendstr. 47
Tel. 069/97581034
www.franceguide.com
Die meisten Touristenbüros verfügen außerdem über Websites, auf denen man Informationsmaterial anfordern kann.
Esparron von Oben
Diese Bilder entstanden bei einem Rundflug mit einem kleinen Motorflugzeug. In Quinson befindet sich ein recht großer Segel- und Sportflugzeugplatz. Auf dem Weg nach Riez ist ein kleinerer in der Nähe der Antennen von Radio Monte Carlo.
Oft besteht die Möglichkeit, einmal zum Fotografieren mitzufliegen, wenn man die Spritkosten übernimmt. Da viele Deutsche und Belgier die Gegend für ihr Hobby entdeckt haben, sind die Chancen, eine Mitfluggelegenheit zu erhalten ganz gut.
Außerdem gibt es in der Nähe von Riez eine Flugschule für ULMs, das ist die Rasenmäherklasse. Fürs Fotografieren soll das ganz ausgezeichnet sein.
Intro
Click into image for PicLens show
Als Gott die Sonne, die Erde, die Berge und das Meer schuf und alles zusammensetzte, bemerkte er, dass von allem etwas übrig geblieben war. Er nahm die Reste, um ein kleines Paradies zu schaffen.
Und so entstand die Provence.

Das Haus am Weg von Bians
|
|
Allein stehend auf 10.000m² Grundstück mit völlig freier Sicht auf den See sind das Elternhaus (Parents), das Studio und das Gästehaus (Amis). Man kann alles einzeln oder mit Familien und Freunden gemeinsam nutzen. Von 1 bis zu 16 Personen ist alles denkbar. |
|
|
|
Ob allein oder als Familienverband mit Großeltern, Kindern und Hund, am Südhang des Lac d'Esparron de Verdon, gerde mal 400m vom Dorf und vom See werden Sie sich wohlfühlen. | |
|
|
Das Anwesen liegt 400m vom See und etwa 400 vom Ortskern mit Superette, Tabac und der für Franzosen lebenswichtigen Bäckerei. | |
![]() |
Blick von einer der Terassen. | |
|
Nahezu alle Räume haben einen wunderschönen Blick auf den See. Die herrlichen Terrassen, der Garten mit Gartenmöbeln und Liegestühlen, Sommerküche und Grills ermöglichen das für diese klimatischen Verhältnisse typische Leben im Freien. | |
![]() |
Neben einem offenen Kamin (Parents) und einem Kaminofen (Amis) gibt es überall Fußbodenheizung für die absolut ruhige Winterzeit, Sat-TV-Steckdosen, Wlan, Radio, TV etc. (Details s. Einzelbeschreibungen). | |
![]() |
Zur allgemeinen Benutzung stehen Waschmaschine, TV-Geräte mit Satellitenempfänger und ein Boot mit Elektromotor und zwei Kajaks im Hafen zur Verfügung. |

Esparron – Veranstaltungskalender 2008
Vom Touristenbüro Esparron:
En Mai1er MAI 2008
3 MAI 2008
10 et 11 MAI 2008
11 MAI 2008
16 MAI 2008
17 MAI 2008
24 et 25 MAI 2008
25 MAI 2008
En Juin1er JUIN 2008
8 JUIN 2008
14 et 15 JUIN 2008
14 JUIN 2008
Danses, Chansons, Sketch… par les Esparronnais et Albiscéens
28 JUIN 2008
En JuilletDu 1er JUILLET au 31 AOUT 2008
5 JUILLET 2008
Du 5 JUILLET au 12 JUILLET 2008
Du 7 JUILLET au 13 JUILLET 2008
12 JUILLET 2008
14 JUILLET 2008
19 JUILLET 2008
Bal sono sur le parvis salle polyvalente à 22h (comité des fêtes)
20 JUILLET 2008
26 JUILLET 2008
27 JUILLET 2008
Tous les Vendredis de Juillet et Août
En Août3 aout
3 AOUT 2008
Du 5 AOUT au 10 AOUT 2008
9 AOUT 2008
14 AOUT 2008
15 AOUT 2008
16 AOUT 2008
23 AOUT 2008
24 AOUT 2008
Wassersport in Esparron
Wassersport in Esparron. Motorboote sind verboten. Das ist schon mal gut.
Ein einziges Boot der nimmermüden Feuerwehr reicht schon, um das ganze Tal mit Geräusch zu füllen. Abends fährt das Boot quasi als Lumpensammler einmal den ganzen See ab, um die gestrandeten Surfer, übermüdeten Paddler oder überforderten Ruderer einzusammeln. Auch bei uns waren schon Gäste für diesen zuvorkommenden Service dankbar.
Ansonsten fahren gegen 5 die Angler raus, gegen 10 die Optimisten des Segelclubs und um 16 Uhr versuchen die Surfer ihr Glück. Die Perle rappelt den ganzen Tag, wie sich das für eine emsige Perle gehört. In der folgenden Tabelle sind die einzelnen Aktivitäten aufgelistet. Diesen Beitrag weiterlesen »
POIs in Esparron
Esparron ist ein auch im Winter intaktes Dorf von etwa 350 Einwohnern. Im Sommer dürfte sich die Zahl etwa verachtfachen, wenn alle Campingplätze geöffnet und alle residences secondaires bewohnt sind.
In der folgenden Liste sind die Etablissements aufgeführt, die man besichtigen kann. Auf jeden Fall lohnt sich das kleine Heimatkundemuseum. Genauso lohnend ist ein kleiner Rundgang durch das Dorf. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wanderungen in Esparron
Fünf Wanderungen, die man direkt von Zu Hause aus angehen kann. Sie beginnen alle unten am Touristenbüro und führen auch dorthin wieder zurück. Das Auto kann man also beruhigt stehen lassen. Einzelheiten gibt es im Touristenbüro. Wir freuen uns über Fotos oder Berichte zu den einzelnen Touren.
Esparron – Stadtplan
Dieser Plan stammt von der offiziellen Seite des Touristenbüros. Man kann recht wenig darauf erkennen. Das ist aber auch egal. Sollten Sie jemals in die Verlegenheit kommen, ihn zu benötigen, ist vermutlich sowieso alles zu spät. Dann hilft nur noch Kopf hoch, tief durchatmen und vor allem Haltung bewahren.

Esparron – Office de Tourisme

Öffnungszeiten und Infos zum Touristenbüro.
Das Büro liegt auf dem Weg zum Hafen kurz vor dem Restaurant. Die Internetseite www.esparrondeverdon.com musste genommen werden, nachdem der Comte, der Graf also, sich www.esparron.com für die Vermietung seiner Zimmer im Schloss reserviert hatte.
Als die Gemeinde endlich gemerkt hatte, dass es das Internet gab, war die Adresse futsch, C’est la vie, sagte der Finne. Die öffentliche Hand lahmt eben auch in Esparron ein wenig. (Ist ja auch ein kleiner Ort).
Leider sind die Öffnungszeiten nur für den April angegeben, man kann jedoch davon ausgehen, dass sich bis Oktober daran nichts ändert.
Da fast alle Gäste im ganzen Ort am Samstag ankommen, ist der geschlossene Sonntag natürlich auch so eine Sache. In Sachen öffentlicher Dienstleistungen sind unsere Nachbarn nicht immer das Vorbild, dem wir nacheifern sollten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der See von Esparron
Esparron ist ein kleines Dorf von etwa 300 Einwohnern.
Umgeben von Olivenhainen, Weingärten, Lavendel- und Weizenfeldern liegt es am Fuß des Plateaus von Valensole, einem der Lavendelzentren Südfrankreichs.
Hauptattraktion Esparrons ist natürlich der See. Jahrhunderte lang lag das Dorf am Verdon und eines Tages wachte es auf und lag an einem wunderschönen See. Wie es dazu kam, gehört zur Geschichte Esparrons. Diesen Beitrag weiterlesen »
Klettern
|
La Palud-sur-Verdon Bureau Des Guides Rue Grande Escalade, Canyoning, Randonée Tel: (33) 04.92.77.30.50 |
Das gesamte Gebiet ist ein Kletterparadies. Nähere Infos im Touristenbüro und in Moustier. Weiterführende Infos bei Beyond. |
|
|||
Klettertouren in Esparron:
Einführungskurse, Organisation von Touren. Infos im Touristenbüro
Sur Esparron, voies d’initiation à l’escalade, club d’escalade de Quinson.
CLUB D’ESCALADE DE QUINSON 04500 Quinson 04 92 74 09 95 http://www.chez.com/cequinson E-mail: christophe.serra@libertysur.fr

Kurzfassung: Seit 10 Jahren, in der Sonne oder im Schatten, unterschiedlichste Schwierigkeitsgrade, auch Kajak- und Kanutouren
Depuis plus de dix ans l’escalade se pratique à QUINSON. Notre site vous offrira des escalades variées dans des ambiances qui ne le sont pas moins.
Le rocher calcaire très vertical voire légèremement déversant au secteur de l’Aspre, peut aussi être en dalle positive idéale pour l’initiation sous St Michel, ou alors se transformer en toit, à la Grotte.
Vous pourrez grimper au soleil ou à l’ombre, à tous moments de la journée, en voie d’une ou plusieurs longueurs, en partant des sentiers ou plus rarement du Verdon.
Vous pourrez vous loger au camping, à l’hotelou au gîte l’escargot, profiter du lac, faire des balades à pied ou en VTT, faire du canoe et du kayak et bien sur visiter le musée de la préhistoire. Quinson se trouve à une position "grimpesque" stratégique :
Inutile d’être plus explicite ! Alors à bientôt ! Brochure en vente a l’office de Tourisme
VTT, MTB und Moto Cross
|
|
Es gibt jede Menge Wander- und VTT-Wege (Mountainbikes) um die malerische provenzalischen Dörfer zu erkunden. Auf dem Plateau von Valensole, also oberhalb des Schlosses, kommen die auf ihre Kosten, die lieber im Flachland radeln. Esparron verfügt über eine Moto-Cross Bahn weit außerhalb des Ortes, also da wo man ordentlich Krach machen kann. |
R |
|||
Man kann in Gréoux Mountain Bikes leihen. Im dortigen Touristenbüro gibt es auch Karten mit speziellen Routen. Natürlich auch im Touristenbüro von Esparron bei den emsigen Damen.
2008
Verdon des collines, espaces VTT, 300 Kms de sentiers balisés sur ls communes d’Esparron de verdon et Gréoux les Bains ont été aménagés pour vous permettre de découvrir ce pays de diversités : – Des paysages (lac, palteaux, collines …). – Des couleurs (Bleu lavande, vert du verdon, blanc calcaires et bleu azur de l’horizon). – Des odeurs (lavande, thym, romarin…). 11 circuits au départ des offices de Tourisme d’Esparron de Verdon et Gréoux les bains. Von Esparron oder Gréoux gehen insgesamt 11 Rundtouren ab. Gratispläne im Touristenbüro.
Au départ d’Esparron : 4circuits.
|
- Les grandes vignes |
10Km |
|
- Le gué |
20Km |
|
- St Marcel |
30Km |
|
- Paravis |
40Km |
Les différents circuits sont repérés par des numéros et par le logo VTT. Fiche-guide gratuite a l’office de tourisme.
Segelclub Esparron
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bootswanderungen
BootswanderungDiese Seite kommt vom Kanuverband Frankreichs CNEV (http://perso.club-internet.fr/cnev/) und harret der Übersetzung.
Sortie en eau plate avec accompagnateur
7 parcours de randonnée vous sont proposés:

1 Les Basses Gorges, de Quinson au lac d’Esparron de Verdon
Le rendez vous est prévu à 9h30 au Club Nautique d’Esparron de Verdon. Retour prévu vers 16h30. Une initiation au canoë ainsi qu’un accompagnateur seront à votre disposition. La randonnée se déroule au départ de Quinson jusqu’au lac d’Esparron, sur eau plate. Le minibus (8 places) vous mènera sur le site de Quinson, départ de la randonnée.
Quinson, porte du département des Alpes de Haute Provence, est également un carrefour, faisant le lien entre le plateau de Riez-Valensole et le Haut-Var, et par-delà entre les Alpes et le littoral, carrefour entre les Pays de Giono et de Pagnol. On pourrait dire que l ’histoire de Quinson commence il y a plus de 300 000 ans, que tous les types humains qui ont vécu en Europe y ont séjourné, de l’Homo erectus, premier européen, à l’Homosapiens, en passant par l’homme de Neandertal. Toutefois le village aurait été fondé par cinq familles de romains (en latin, Quinque sunt : ils sont cinq). A peine embarqués et déjà vous venez de passer le pont sur le Verdon : magnifique point de vue sur l’entrée des Basses Gorges du Verdon, le pont de Quinson a été une source de richesse pendant des siècles. Un péage était acquitté par les colporteurs et leur convoi de mulets ou par les milieux transhumants qui montaient de la Crau vers les Alpages de Haute Provence. Cela fait maintenant une heure que vous vous laissez filer au fil de l’eau, et c’est déjà la halte mini-pèlerinage à la chapelle Sainte Maxime, édifiée par les célèbres confréries provençales, qui à la Révolution se transforment en cercle révolutionnaire. La chapelle de Sainte Maxime est située sur le plateau de Mallessauque. On y accède à pied par un magnifique petit chemin. Le site offre un point de vue sur le Verdon. Après le déjeuner, il est déjà l’heure de la descente aux canoës, un sentier escarpé vous mènera au lieu d’embarcation. Une fois tout le monde embarqué, c’est reparti… Les Basses Gorges vous livrent leurs cachettes dont l’une la plus secrète de l’époque : celle qui abritait le Robin des bois de Provence (Gaspar de Besse 1700-1800) brigand qui volait aux riches et qui rendait aux pauvres. Celui-ci se servait d’abris naturels afin de cacher ses butins et de se faire oublier. La randonnée se poursuit et une nouvelle halte s’impose. Rive gauche, la visite pédestre de l’ancien canal de Provence (durée 30 mn aller-retour). Construit sous Napoléon III par les bagnards, il longeait le Verdon et alimentait en eau la Provence, à l’époque. Maintenant à sec, il passe sous de nombreux tunnels depuis le village de Quinson, en amont des Gorges, jusque vers la prise d’eau où il disparaît sous la colline en direction d’Aix-en-Provence. A l’horizon déjà la base Nautique d’Esparron; c’est ainsi que s’achèvera une quinzaine de minutes plus tard votre randonnée au fil de l’eau.

2 La grotte préhistorique de la Baume Bonne
Le rendez-vous est prévu à 10h au Club Nautique d’Esparron de Verdon. Une initiation au canoë ainsi qu’un accompagnateur seront à votre disposition. La randonnée se déroule sur les Basses Gorges de Saint-Laurent à la retenue de Quinson, sur eau plate. Le minibus (8 places) vous mènera au lac de Saint-Laurent où vous embarquerez dans les canoës.
1h après avoir navigué en aval de Saint-Laurent, l’accostage se fait rive droite où une marche d’approche de 15 minutes vous mène sur le gisement de la Baume Bonne, dont les premières occupations remontent au moins à 300 000 ans. Ce dernier est situé dans les moyennes Gorges du Verdon. Il s’agit d’un site en grotte qui s’ouvrait à 50 mètres au-dessus du cours de la rivière. Cette configuration en grottes penchées est très courante dans le sud de la France pour les époques paléolithiques. Une telle situation permettait à l’homme d’avoir un habitat protégé, une bonne vue d’ensemble sur le secteur environnant, et un accès rapide à la vallée ou la plaine en contrebas, et au plateau surplombant son habitat. Les premières fouilles menées de 1947 à 1957 par Bernard et Bertrand Bottet, puis de 1957 à 1966 par Henry Lumley, ont permis de dégager un nombre considérable d’objets archéologiques correspondant à des époques très variables. Le gisement se subdivise en deux grandes parties : un abri, ouvert sur le Verdon au Sud, et une grotte proprement dite, qui se termine par une cloche de 22 mètres de hauteur. Le pique-nique a lieu au bord du Verdon. La visite de la grotte sera commentée par un archéologue. Selon les conditions, il sera prévu de monter sur le plateau et ainsi de découvrir le panorama de la plaine de Quinson, ainsi que la centrale hydroélectrique. L’embarcation dans les canoës est prévue vers 15h30, ce qui permettra de rentrer à la base nautique d’Esparron vers 17h.

3Les grottes de l’Eglise
Le rendez-vous est prévu à 10h au Club Nautique d’Esparron de Verdon. Une initiation au canoë ainsi qu’un accompagnateur seront à votre disposition. Le minibus (8 places) vous mènera à la retenue de Montpezat où vous embarquerez dans les canoës.
La première partie de la randonnée se déroule entre la retenue et les Basses Gorges de Baudinard. Une halte pique-nique est prévue vers 12h, juste avant l’entrée des Gorges. 13h-13h30, embarquement puis entrée dans les Basses Gorges de Baudinard. Ce sont les plus étroites et les plus sauvages, les cascades pleurent les larmes de Sainte-Croix, les canoës vous mèneront dans l’antre des falaises (il est possible d’entrer dans les grottes aquatiques avec son embarcation) où la couleur turquoise domine. Enfin l’accostage se fait rive gauche, où un sentier chemine en direction des grottes de l’Eglise. Le réseau de l’Eglise en rive droite du canyon de Baudinard, dans le Var, présente de nombreuses figures peintes au fond de réseaux de galeries. La position de ces peintures rouges tranche dans le monde artistique postglaciaire, ou l’art est généralement en plein air, à l’abri de légers surplombs rocheux. Les éléments les plus spectaculaires sont de grands soleils rouges à 4, 8 ou 16 branches, peints au plus profond des galeries. Ils sont tracés aux doigts si bien que le trait est parfois doublé ou triplé. D’après les céramiques retrouvées sous certains soleils, ceux-ci dateraient de la fin du Néolithique moyen Chasséen, et seraient donc les peintures schématiques les plus anciennes de Provence. Les soleils sont peints sur les parois de petites coupoles naturelles de la voûte. Au pied de ces coupoles plusieurs fosses creusées dans l’argile rouge furent fouillées en 1959. On y recueillit des poinçons en os, des lames de silex et les restes de grands vases brisés sur place à fond galbé et carène basse. Ce mobilier céramique permet de dater les figures de la grotte de l’Eglise au Néolithique récent (fin du IV ème millénaire av. JC). Le réseau supérieur abrite aussi une composition picturale avec un personnage masculin armé d’un arc. Sur la voûte on peut voir un quadrupède associé à une grille. Le signe soléiforme accompagne souvent le personnage masculin, l’idole ou le quadrupède. On a souvent rapproché les grottes de l’Eglise des représentations solaires gravées sur de nombreuses écuelles trouvées dans le Néolithique moyen Chasséen. On peut relier l’importance numérique de cette figure à l’insistance des préhistoriques pour orienter les couloirs de leurs dolmens (au soleil levant ou au soleil couchant, selon les régions) ou pour choisir les abris à peindre (72% d’entre eux sont orientés sud-est et sud-ouest). Hélas seule une partie du réseau de grottes est visible par respect de l’art et du patrimoine. Après cette pause rafraîchissante, c’est déjà l’heure du retour. L’arrivée est prévue vers 17h00 au Club Nautique.

4 le lac d’Esparron de Verdon
Le rendez-vous est prévu à 14h au Club Nautique d’Esparron de Verdon. Une initiation au canoë ainsi qu’un accompagnateur seront à votre disposition. La randonnée se déroule sur le lac d’Esparron, sur eau plate.
Le lac d’Esparron de Verdon est situé en aval du Grand Canyon du Verdon et du lac de Sainte-Croix. D’une superficie de 328 hectares, il est formé de deux larges cuvettes perpendiculaires, bordées de calanques et de falaises surplombant des eaux turquoise, et de gorges aux eaux calmes, facilement accessibles en canoë, et extraordinairement sauvages. Ce lac a été créé en 1967 par EDF. Il alimente en eaux domestiques et agricoles 116 communes dont Marseille et Aix-en-Provence. La navigation à moteur thermique y est interdite. La prise d’eau se situe sur la rive opposée à Esparron. Le barrage en terre a nécessité 850 000 m3 de matériaux. La profondeur du lac au droit du barrage est de 55 mètres, la contenance en eau est de 80 millions de m3. De l’autre coté du lac, on peut voir l’ancien canal du Verdon. Construit sous Napoléon III par les bagnards, il longeait le Verdon et alimentait en eau la Provence à l’époque. Maintenant à sec, il passe sous de nombreux tunnels depuis le village de Quinson, en amont des Gorges, jusque vers la prise d’eau ou il disparaît sous la colline en direction d’Aix-en-Provence (Possibilité de visite). 1h30 après avoir navigué sur le lac et visité les criques et les falaises, vous accosterez à la prise d’eau de Saint-Julien. Le retour est prévu vers 16h où vous rembarquerez afin d’être au Club Nautique vers 16h30.

5 Les Basses Gorges à Esparron de Verdon
Le rendez-vous est prévu à 14h au Club Nautique d’Esparron de Verdon. Une initiation au canoë ainsi qu’un accompagnateur seront à votre disposition. La randonnée se déroule sur le lac d’Esparron, sur eau plate.
Le lac d’Esparron de Verdon est situé en aval du Grand Canyon du Verdon et du lac de Sainte-Croix. D’une superficie de 328 hectares, il est formé de deux larges cuvettes perpendiculaires, bordées de calanques et de falaises surplombant des eaux turquoise, et de gorges aux eaux calmes, facilement accessibles en canoë, et extraordinairement sauvages. Ce lac a été créé en 1967 par EDF. Il alimente en eaux domestiques et agricoles 116 communes dont Marseille et Aix-en-Provence. La navigation à moteur thermique y est interdite. La prise d’eau se situe sur la rive opposée à Esparron. Le barrage en terre a nécessité 850 000 m3 de matériaux. La profondeur du lac au droit du barrage est de 55 mètres, la contenance en eau est de 80 millions de m3. De l’autre coté du lac, on peut voir l’ancien Canal du Verdon. Construit sous Napoléon III par les bagnards, il longeait le Verdon et alimentait en eau la Provence à l’époque. Maintenant à sec, il passe sous de nombreux tunnels depuis le village de Quinson, en amont des Gorges, jusque vers la prise d’eau ou il disparaît sous la colline en direction d’Aix-en-Provence. 15h, arrivée à l’ancienne maison du gardien du canal afin de visiter l’ancien canal de Provence (pensez à prévoir des chaussures de marche type basket). 30 minutes de marche aller-retour sont prévues pour effectuer cette mini-rando. Le retour est prévu vers 16h où vous rembarquerez afin d’être au Club Nautique vers 16h30.

6 Le lac d ’Esparron de Verdon + pause breakfast
Le rendez-vous est prévu à 11h au Club Nautique d’Esparron de Verdon. Une initiation au canoë ainsi qu’un accompagnateur seront à votre disposition. La randonnée se déroule sur le lac d’Esparron, sur eau plate.
Le lac d’Esparron de Verdon est situé en aval du Grand Canyon du Verdon et du lac de Sainte-Croix. D’une superficie de 328 hectares, il est formé de deux larges cuvettes perpendiculaires, bordées de calanques et de falaises surplombant des eaux turquoise, et de gorges aux eaux calmes, facilement accessibles en canoë, et extraordinairement sauvages. Ce lac a été créé en 1967 par EDF. Il alimente en eaux domestiques et agricoles 116 communes dont Marseille et Aix-en-Provence. La navigation à moteur thermique y est interdite. La prise d’eau se situe sur la rive opposée à Esparron. Le barrage en terre a nécessité 850 000 m3 de matériaux. La profondeur du lac au droit du barrage est de 55 mètres, la contenance en eau est de 80 millions de m3. De l’autre coté du lac, on peut voir l’ancien Canal du Verdon. Construit sous Napoléon III par les bagnards, il longeait le Verdon et alimentait en eau la Provence à l’époque. Maintenant à sec, il passe sous de nombreux tunnels depuis le village de Quinson, en amont des Gorges, jusque vers la prise d’eau ou il disparaît sous la colline en direction d’Aix-en-Provence. 1h30 après avoir navigué sur le lac et visité les criques et les falaises, vous accosterez à la prise d’eau de Saint-Julien où un repas typique vous attend. 14h, embarcation dans les canoës afin de visiter l’ancien canal de Provence (pensez à prévoir des chaussures de marche type basket). 30 minutes de marche aller-retour sont prévues pour effectuer cette mini-rando. Le retour est prévu vers 16h où vous rembarquerez afin d’être au Club vers 16h30.

7 Les Basses Gorges à Esparron de Verdon + pause pique-nique
Le rendez-vous est prévu à 11h au Club Nautique d’Esparron de Verdon. Une initiation au canoë ainsi qu’un accompagnateur seront à votre disposition. La randonnée se déroule sur le lac d’Esparron, sur eau plate.
Le lac d’Esparron de Verdon est situé en aval du Grand Canyon du Verdon et du lac de Sainte-Croix. D’une superficie de 328 hectares, il est formé de deux larges cuvettes perpendiculaires, bordées de calanques et de falaises surplombant des eaux turquoise, et de gorges aux eaux calmes, facilement accessibles en canoë, et extraordinairement sauvages. Ce lac a été créé en 1967 par EDF. Il alimente en eaux domestiques et agricoles 116 communes dont Marseille et Aix-en-Provence. La navigation à moteur thermique y est interdite. La prise d’eau se situe sur la rive opposée à Esparron. Le barrage en terre a nécessité 850 000 m3 de matériaux. La profondeur du lac au droit du barrage est de 55 mètres, la contenance en eau est de 80 millions de m3. De l’autre coté du lac, on peut voir l’ancien Canal du Verdon. Construit sous Napoléon III par les bagnards, il longeait le Verdon et alimentait en eau la Provence à l’époque. Maintenant à sec, il passe sous de nombreux tunnels depuis le village de Quinson, en amont des Gorges, jusque vers la prise d’eau ou il disparaît sous la colline en direction d’Aix-en-Provence. 1h30 après avoir navigué dans les Gorges, vous accosterez à la salle à manger, lieu mythique de la pause pique-nique. 14h, embarcation dans les canoës afin de visiter l’ancien canal de Provence (pensez à prévoir des chaussures de marche type basket). 30 minutes de marche aller-retour sont prévues pour effectuer cette mini-rando. Le retour est prévu vers 16h où vous rembarquerez afin d’être au Club vers 16h30.
|
|
| Vous pourrez ainsi découvrir les basses gorges du verdon, sur un parcours d’environ 8 km. En juillet et août cinq randonnées par semaine sont organisées. Pour les autres périodes, nous contacter. |
Große Schluchtenwanderung
SchluchtenwanderungLe sentier Martel Diese Beschreibung in Englisch mit vielen Bildern gibt einen guten Vorgeschmack. |
||
|
||
| me advice before taking this circuit: Make provision for fresh water (2 litres per person in summer), walking shoes, food, a hat, a working electric torch and sunglasses, light raincoat or pullover depending on the weather conditions. Do not forget your camera or camcorder, with protective housings, films and spare batteries. You may take the Martel trail in two ways: -from Samson pass to refuge of ‘Maline’ (hard circuit) -from refuge of ‘Maline’ to Samson pass (cool circuit) You will be wise to take the second way, because climbing from the bed of the river to the Maline refuge at the end of the circuit, will cut your breath away when the summer ambient air is overheated by the surrounding rocks. Complete circuit will take 5 or 6 hours with no break. You will be wise to ask somebody to drive you at start of path and to pick you up at end some hours later (you may call for a taxi too). If you leave your own car on a parking area, please be wise to go back at half circuit when arriving at the Mescla if you are not sure to have an other car available at the end of trail. Take D952 road on right bank till to arrive to the narrow road tunnel of Tusset. Follow the road sign “Belvédère Samson” and drive down to a dead-end parking area where you leave your car. During holidays, only few parking areas are available, even when you arrive early. It is careful to park your car here, avoid to leave your car lonely because of thieves. The trail starts going down , then it crosses a little footbridge over the Baou torrent and it goes down to the bed of Verdon river. Then the path climbs concrete stairs till the entrance of the first tunnel dug through the crag along the river. Now the river flows through a narrowing between the cliffs called the Samson pass. It is so called because of the caryatid looking like Samson from the bible, the one you may guess as sculpted in the rock of the left bank cliff and as on guard at the entrance of the pass. |
|
| Now, the show is everywhere you go. Below the trail, the river flows, an elevated sun makes sparkling the Verdon waters in this north-south oriented canyon. Early in the morning, the river is shady but the show is then all over the cliff of Escalès on the right bank where the cliff eyes you up very proudly. You have to take benefit of all the colours of the wall; russet, ochre, grey and blue-grey are the colours splashed by the sun with a deep blue sky for background. The other bank is in the mornig shade but you may perceive a lot of colored flows on the wall. Another fine view are the perspectives lines to the upstream part of the canyon, they improve all along when walking. |
|
|
|
|
Learn to recognize this marks all along the long distance trails GR. These marks are painted on rocks or on tree trunks. |
|
| All along the trail, a lot of very steep wild paths to take, allows you to reach the bank of Verdon river. Sometimes, you may find ropes dropped by some one in order to be used as handrail for safe descent to the river and easy ascent from the river to the trail. Hazard may appear when in the bed of the river, water level may change because of storm or of water releases from the upstream dams. All along the trail, some signs remind you this kind of hazard. The path climbs down and climbs up, again and again, across small mass of fallen stones; the ground of the path may be of soil and pebbles, even with rocks. The trail is generally in open air but it may pass trough small underwoods. |
|
|
|
|
This sign is set in many spots along the path, you have to take care of wild water level variations. |
|
| A wooden sign points at « Plage des Baumes Fères ». The “Baumes Fères” beach is composed with pebbles and is not a real beach as you may find in Saint-Tropez. Only hardened tourists could have a bath into these cold as ice waters, in the dark and with strong stream. Some do it…!!! After this break, the trail climbs very steeply. First obstacle, a medium step in the rock has to be climbed. Very easy, except when the path is overcrowded in summer because you have to wait to do this. The trail is not enough wide for two people so pedestrians-jam. Now the path climbs up winding on a rock ground, a red and white cross indicates you not to take this branch of the trail. The right part of the trail bends in a pinhole along a rocky corniche. By misfortune, if you take the wrong branch, you will go across the “Baumes Fères” pass that leads to a dead end on the bank of the river and so you will be obliged to retrace your steps in order to join the Martel trail again. |
|
|
|
|
You have to take care of water level variations, phone EDF dams answering machine( 04.92.83.62.68 |
|
| The trail climbs down steeply on rocks and becomes again smooth to downstream. A wooden sign points to the “Mescla” in thirty minutes if you take the left way or the “Maline” in three hours refuge if you take right. The sign indicates you you have yet walked 3 hours from the “Point Sublime”. If you left in the morning, you will be here around noon so take the way to the Mescla that is very near. The Mescla is the confluence of the Verdon and the Artuby rivers. The Mescla has a pebble beach which area depends on the weather conditions of the previous days and season, the bed of the Verdon river may change its place. Looking up, you may guess the two belvederes of the “balcons de la Mescla” where tourists will see you from the left bank road. On left bank, you may see the Artuby river which is the tributary of Verdon river, Artuby waters are as emerald green as the Verdon waters. |
|
|
|
|
Crossing the river is possible with no hazard when water level is low. I don’t recommend this to you. Even in summertime when air temperature is higher than 30 degrees, waters of the river are cold as ice. However, many walkers have a bath here. Mind the difference of temperatures between your body and river. A stele has been set up in memory of a priest who was drowned here despite of the waters looking quite still but they were not. You will meet here many groups of walkers. It is the perfect location for noon break, there is space, sunlight and you may cool down bottles in the river stream, more the underwood is accessible. Do not leave any waste, bring back with you the food wastes and others in a plastic bag.After a good lunch, take back the path till to the previous branch and go on walking downstream. Now the canyon is east-west oriented. |
|
The trail is now smooth and easy. You arrive at the very bottom of the “Cavaliers” cliff. The path passes underwood between woodbox bushes. Have time to take benefit of places such as the “ pré d’Issane” to admire the cliff, try to locate downstream at the top of the cliff the restaurant-hotel “du Grand Canyon” that is built at the very edge of the Cavaliers cliff overhanging the river from very high. |
|
|
|
|
You are in a protected parc … |
|
Eine Kindheit in der Provence: Marcel / Marcel und Isabelle: Marcel Pagnol, Pamela Wedekind: Bücher
Marius: Marcel Pagnol: Bücher
Jean der Träumer.: Jean Giono: Bücher













.jpg)



























Crossing the river is possible with no hazard when water level is low. I don’t recommend this to you. Even in summertime when air temperature is higher than 30 degrees, waters of the river are cold as ice. However, many walkers have a bath here. Mind the difference of temperatures between your body and river. A stele has been set up in memory of a priest who was drowned here despite of the waters looking quite still but they were not. You will meet here many groups of walkers. It is the perfect location for noon break, there is space, sunlight and you may cool down bottles in the river stream, more the underwood is accessible. Do not leave any waste, bring back with you the food wastes and others in a plastic bag.

pré d’Issane” to admire the cliff, try to locate downstream at the top of the cliff the restaurant-hotel “du Grand Canyon” that is built at the very edge of the Cavaliers cliff overhanging the river from very high.



