Google Earth
Es ist eine neue Version von Google Earth herausgekommen und jetzt kann man Esparron ganz gut sehen. Wie um alles in der Welt konnte die Behörde sich zu der Behauptung versteigen, das Haus liege zwei km vom Ort entfernt? Mit bloßem Auge kann man sehen, dass man zum Ortskern und zum See weniger als 350m Meter zurücklegen muss. Ach, hätten wir doch vor 12 Jahren schon Google Earth gehabt, es wäre uns einiges erspart geblieben.
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Le plateau de Valensole





Hochebenen oder Plateaus, die nach allen Seiten abfallen, nennen die Indianer des Westens der Vereinigten Staaten eine Mesa, und Karl Mai hat ja in Winnetou II ausführlich beschrieben aus welchem Grund sie sich zu diesen Gegenden besonders hingezogen fühlten. Wenn man über das Plateau von Valensole fährt, besser noch radelt oder wandert, bekommt man eine Ahnung davon, warum das so sein könnte. Irgendwie fühlt man sich dem Himmel näher und man scheint leichter zu atmen.
Es ist deshalb, glaube ich, auch kein Zufall, dass in grauer Vorzeit die ersten Siedler in Europa, die angeblich aus Afrika gekommen sind, hier auf dem Plateau gejagt und in den dem Verdon zugewandten Höhlen gelebt haben.
Eselsgeduld
Nein, ich bin kein großer Dompteur, von Eseln schon mal gar nicht. Alles, was man brauchte, um die Dreiergruppe zu fotografieren war Geduld. Die allerdings reichlich, denn die Viecher sind zwar neugierig, aber nicht immer sofort zu ernsthafter Arbeit aufgelegt. Ich war kaum ausgestiegen und hatte
Esparron im Winter

Die Provence gilt zu Recht als einer der Landstriche, in denen man einigermaßen sicher mit Sonne rechnen kann. Ganz folgerichtig wirbt der Tourismusverband auch mit mehr als 300 Tagen Sonnenschein im Jahr, Fotos oder Bilder mit Wolken werden ungern gesehen. Trotzdem können die Winter hart sein, auch wenn es relativ selten schneit.
Wenn dieser seltene Fall dann aber eintritt, kann es sehr schnell sehr ungemütlich werden. Vor Jahren fiel in einer Nacht Anfang Februar etwa 25 cm Schnee, und zwar
Esel

Wenn man von Esparron nach Riez oben über das Plateau fährt, also durch den Ort, am Schloss vorbei, den Berg hoch und dann immer weiter, etwa bis bis zu der Kreuzung nach Quinson, kann man auf den Wiesen häufig eine Gruppe von Eseln oder Maultieren sehen. Die Tiere sind ganz scharf darauf, dass man anhält und ein Foto von ihnen macht. Um aber dieses Foto zu bekommen, musste ich schon einen ziemlichen Aufwand betreiben.
Zunächst empfiehlt es sich, drei
Elektrofahrräder in Gréoux

Neuerdings kann man am Touristenbüro in Gréoux Elektrofahrräder zu 22 € am Tag mieten. Das dürfte so manche Fahrradtour erleichtern, zumindest für diejenigen, die nicht wegen des Fahrradfahrens in hügeliger Landschaft in diese Gegend kommen.
Das Angebot ist wohl eher für die gedacht, die bei Fahrradfahren an Flachland denken .
http://www.greoux-les-bains.com/alaune/loc_velo_10.php?type=2&lang=fr
NOUVEAUTÉ !
LOCATION DE VÉLOS À ASSISTANCE ÉLECTRIQUE
Marché Nocturne à Moustiers-Sainte-Marie
Eines der schönsten Dörfer Frankreichs, gewiß.
Drei Blüten auf dem Ortseingangsschild, zu schön gelegen, um wahr zu sein; ein veritables Zwei-Sterne-Restaurant, eine Auberge von Alain Ducasse, alles wunderschön.
Wer den Ort im Herbst und im Winter kennt, kann sich daran genauso erfreuen, wie die etwa zwei Millionen, die wir heute Abend hier antreffen. Die Stadt ist voll. Parken kann man nur noch unten im Tal, aber was soll’s, der Sommer ist kurz.
Der Nachtmarkt besteht im wesentlichen aus Schmuckangeboten, Crêpes sucré und natürlich, wie könnte es in Frankreich auch anders sein, wird jede Menge Essbares angeboten, wie z. B. dieser Lavendelhonig. Und meine Schwiegermutter besteht darauf, dass man das Perfum durchschmeckt. Da werde ich nicht wiedersprechen.
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Vinon – Esparron by ULM
Ich dachte immer, ULMs wären offene Kisten, die im Schritttempo knapp über dem Boden fliegen und von Rasenmähermotoren angetrieben werden. Weit gefehlt. Hier ein kleiner Flug mit Jean und Yann, die sich viel Zeit genommen haben, mir ihr Hobby zu erklären. Merci.
Esparron – Les Oliviers
Les Olivier – die Oliven – ist ein in Südfrankreich nicht gerade ungewöhnlicher Name für eine Ansammlung von Häusern. Nicht selten handelt es sich dabei um Neubausiedlungen, denen man zur Dekoration einige Olivenbäume mit auf den Weg des guten Gedeihens gegeben hat. Auf die Häuser auf dem Bild blickt man vom Ferienhaus, allerdings dann auf die Eingangsseite. Dies hier ist die dem See zugewandte Seite der preisgekrönten Siedlung.
Als ich sie das erste Mal
Provenzalische Gelassenheit
Diesmal konnte ich gar nicht schnell genug über die Grenze kommen, so ist mir meine deutsche Umgebung auf die Nerven gegangen. Gar nicht einmal so sehr das Land im Allgemeinen oder die Mitbürger im speziellen, auch hat mich das Wetter nicht wirklich gestört, obwohl es sich wieder einmal von seiner miserabelsten Seite gezeigt hat. Nass, kalt, geht das denn schon wieder los, es ist doch erst Ende Oktober, der Winter kaum vorbei?
Nein, diesmal ist mir der seit einiger Zeit in Politik und Gesellschaft vorherrschende Zustand der permanenten Aufgeregtheit, diese teutonische Dauerhysterie auf die Nerven gegangen. Manchmal ist mein Land leichter zu ertragen, wenn man etwas weiter weg ist und nicht mittendrin.
Ist Frankreich weniger aufgeregt? Eigentlich nicht, ganz im Gegenteil, aber irgendwie stört es mich hier nicht so. Das muss an der provenzalischen Gelassenheit liegen, die ich in der Provence praktizieren möchte und die zu üben schon der Straßenverkehr reichlich Gelegenheit gibt.
Lavendel – diesmal medizinisch
Als ich vor ein paar Tagen von Riez kommend über das Plateau von Valensole nach Hause fuhr, kam ich an diesem abgeernteten Lavendelfeld vorbei. Lavendel wird angebaut, um an den Duft der Pflanze zu kommen. Dieser wiederum wird benötigt, um Parfums, Duftstäbchen, Pflege- und Waschmittel zu veredeln.
Manche beduften auch das Putzwasser damit, danach riecht die ganze Wohnung, wie das kleine Lavendelfeld vor dem Haus. Das sind so in etwa die Kenntnisse, die ich über Lavendel habe. Es werden ihm darüber hinaus neuerdings auch andere wundersame Wirkungen zugeschrieben.
So berichtet die BBC Anfang des Jahres
Heimatmuseum Esparron
Mit viel Liebe, das ist ja wohl die angemessene Standardformel, wenn einem sonst nicht viel einfällt, hat das Heimatmuseum alles zusammengetragen, was einstmals in diesem entlegenen Flecken der Provence zur Haushaltsausstattung gehört hat. Die einen interessiert es, die anderen fragen sich, warum man das wissen sollte?
Markttage
Markttage in der Umgebung (Update) Les Jours de Marchés dans les environs:
LUNDI matin: Forcalquier MARDI matin: Gréoux les bains (légumes) MERCREDI matin: Riez, Digne les bains, Castellane JEUDI matin: Gréoux les bains, Allemagne en provence (en saison) VENDREDI matin:Esparron de verdon (en saison), Quinson, Moustiers ste marie SAMEDI matin: Riez, Digne les bains, Manosque, Valensole (en saison) DIMANCHE matin:Vinon sur verdon, Bauduen (en saison)
Dogs own country
Hunde lieben Frankreich nicht nur wegen der hundefreundlichen Menschen – angeblich haben die Franzosen wenigstens dreimal soviel Hunde pro Kopf wie die Deutschen – sondern in erster Linie wegen des Baguettes. Welches, wenn es erst mal ein, zwei Tage alt ist – also auf der steinharten Seite – erst so recht genießbar wird. Vermutlich haben die Franzosen deshalb auch so wenig Rezepte mit Semmelbröseln (Semmelknödel sind hier gänzlich unbekannt). Die Hunde fressen vorher alles weg.
Fleur de Sel – Homemade

An den Etangs, den Tümpeln, die das Meer im Languedoc bildet, kann man sich als Salz Gärtner betätigen. Zur Not auch ohne Rechen und weiteres Werkzeug. Man sammelt die harte Salzkruste ein, lässt sie trocknen und zerbröselt dann alles zu ungleich großen Salzkörnchen. Der Clou kiegt in der unterschiedlichen Größe, chemisch ist alles das gleiche.
Canal du Midi

Hier mal ein erster Eindruck von diesem wunderschönen Kanal, der die Gironde Mündung (Atlantik) mit dem Mittelmeer bei Agde verbindt. Er wurde im 17. Jahrhundert erbaut ist noch heute mit seinen Schleusen, Überquerungen und Durchtunnelungen ein Wunderwerk der Technik.
Ablauf der Tour vom Wegesrand
09:00 Die Kuhherde zieht vorbei und die ersten Wanderer, die auf den Col du Tourmalet wollen. Die Straßen sind seit gestern gesperrt. Noch ist alles ruhig.
Der Hund langweilt sich und fängt an zu maulen
13:57 Auf die Minute genau kommen die ersten Wagen des Prologs.
Kamelle etc. gibt es bei uns nicht, da wir zu wenige sind, die am Straßenrand stehen. Also keine Hüte von SEAT, keine Gummibärchen von Haribo, keine Nesquick Proben etc.



15:00 Wie vorausgesagt kommen die ersten Fahrer. Keine Ahnung, wer da auf dem Rädchen sitzt.
15:07 Das Feld – Le Peleton. Es geht alles so schnell, dass es völlig unmöglich ist, jemanden zu erkennen. Mal sehen, vielleicht können wir ja auf den Bildern später jemanden erkennen.
15:20 Der Fin de Tour Wagen kommt. Jetzt schnell aufs Rad und dem Feld hinterher. 35km Abfahrt. Die Bezwingung des Col du Tourmalet. Eine gelungene Operation.



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